Mixed Martial Arts

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MMA Verbot



MMA sorgte auf dem Sportkanal DSF die Gemüter einiger Landespolitiker in Deutschland. Vor allem konservative Parteien tun sich mit Verbotsanträgen hervor. Ihrer Meinung zufolge sei diese Kampfkunst äußerst Brutal und sie heben immer wieder hervor dass MMA genauso wie UFC die Würde des Menschen verletzen soll. Dabei wird immer wieder übersehen, dass MMA eine Kampfkunst ist, die genauen Regeln unterliegt.

Wird ein Kampf für einen Beteiligten zu gefährlich, wird er abgebrochen. Auf diese Weise garantiert das Regelwerk von MMA, das auch auf die UFC Shows angewendet wird, für die Sicherheit aller am Kampf beteiligten Personen.

Doch leider konnten die konservativen Politiker einen Teilerfolg erringen. Der Sportkanal DSF/Sport-1 übertrug zu später Stunde UFC Shows. Doch der Sender hat seinen Sitz in München und unterliegt damit auch den Bestimmungen der Bayerischen Landesregierung, die von einer Koalition aus CSU und FDP geführt wird. Auf Beschluss des Landtages musste DSF alle Übertragungen von UFC aus dem Programm nehmen. Als Begründung wurde die Brutalität der Kampfkunst angeführt. Speziell wurde darauf eingegangen, dass bei den UFC noch auf den Gegner eingeschlagen würde, wenn dieser am Boden liegt. Dem Landtag zufolge widerspricht dies den Grundsätzen den öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Das die Kämpfer die am Boden liegen allerdings nicht benachteiligt sind, manchmal sogar im Vorteil sind, erkannte hier allerdings keiner.

An solchen Entscheidungen lässt sich ablesen, dass die Politiker sich nicht hinreichend mit der Kampfkunst, die sie verbieten wollen, beschäftigt haben. Das Regelwerk von MMA hat stets die Sicherheit der Kämpfer im Blick. Wenn die Gesundheit eines Kämpfers in ernste Gefahr gerät, wird ein Kampf sofort abgebrochen. Während man beim Boxsport einen Boxer mit 2fach gebrochenen Kiefer weiterhin zujubelt und dazu auffordert zu weiter zu machen. Solch ein Szenario kann man sich beim MMA nicht vorstellen.

Zudem sind strenge medizinische Untersuchungen für alle Athleten vorgeschrieben. Hier wird die körperliche und gesundheitliche Eignung für diesen Sport genauestens überprüft. Aus diesem Grund müssen MMA und damit auch die umstrittenen UFC Veranstaltungen als besonders sicher eingestuft werden. Es ist noch kein Fall bekannt, bei dem ein Athlet ernsthaft schlimm verletzt oder gar getötet worden ist.

Aus diesem Grund gelang es den Politikern auch nicht, die Sportart als solche zu verbieten. Lediglich die Übertragung der UFC wurde dem Sportsender DSF bis auf weiteres untersagt. Politiker in Nordrheinwestfahlen und Sachsen, die sich eingehend mit der Kampfkunst beschäftigt haben, gaben an, dass in diesen Ländern ein Verbot von Mixed Martial Arts vollkommen vom Tisch ist.


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