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Regeln im MMA



In wohl jeder Sportart gibt es Regeln - dies gilt auch im MMA! Wer denkt, dass es sich dabei um eine wilde Keilerei handelt, der täuscht sich gewaltig. Die Regeln sind vor allem zum Schutz der Fighter da.

Am Anfang des amerikanischen Profiverbands, der UFC, war außer Augenstechen, Kratzen oder Tiefschlägen fasst alles erlaubt - hier muss man aber deutlich betonen, dass auch dort nur Profis in den Ring durften, welche sowieso einen fairen Kampfstil pflegten.

Mittlerweile wird auch hier nach den "Unified Rules of MMA" der State Athletic Commission agiert, welche seit über 20 Jahren angewandt und weiter modifiziert werden.

Angefangen von den einheitlichen Handschuhen über Ringeformen und festgelegten Refereekommandos wird weiterhin zwischen Junioren, Jugend und Erwachsenen unterschieden, welche auch in unterschiedliche Klassen aufgeteilt sind. Wobei Junioren und Jugendliche natürlich nur in entschärften Regeln zur Tat schreiten dürfen. Hier also ein minimaler Überblick der allgemeingültige Regeln:

- Nicht erlaubt ("Fouls") sind Kopfstöße, Haare ziehen, Tiefschläge, Attackieren der Finger oder Augen, Kopftreffer außerhalb des Gesichtes, Nacken- und Halswirbelsäulenschläge, Beleidigung, Fersentritte auf die Niere.
- Der Kopf eines am Boden liegenden Gegners darf nicht mit den Knien, Füßen oder Ellenbogen geschlagen werden.
- Der Ellenbogen darf nicht in einer Abwärtsbewegung zum Kopf geführt werden.
- Kein direkter Tritt ("Stomp") auf einen Gegner am Boden.
- Wurf des Gegner mit dem Ziel, diesen auf den Kopf oder Nacken fallen zu lassen.
- Zum Beispiel sind beim Nachwuchs (10-14 Jahre) Nutzung von Ellenbogen, Tritte und Würfe in egal welcher Form verboten - hier besteht die Pflicht zum Tragen eines Schutzhelmes - mit zunehmendem Alter werden die Regeln weiter und weiter entschärft.

Unsportlichkeiten werden mit Punktabzug bestraft und können zur Disqualifikation führen.

Das aktuelle Regelwerk kann unter http://www.mma-verband.de/FileUploadSimpleFFADoc/doc/mma_regeln_der_ffa_12_01_2009_4.pdf eingesehen werden und bietet circa 30 Seiten Regelwerk!

Wie deutlich zu erkennen ist, gibt es im MMA beziehungsweise der UFC mindestens, wenn nicht sogar noch mehr Regeln, als es sie im Boxen gibt. Alle erdenklichen Vorkommen eines Kampfes sind im Reglement dokumentiert und man differenziert zwischen vertretbaren Aktionen und solchen die den Kämpfer langfristig schädigen, verletzen und im schlimmsten Fall umbringen können.

Die schlimmste Verletzung in der UFC war bisher ein gebrochesn Bein, wie auch ein gebrochener Arm.


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